Samstag, 23. Mai 2009

Last week in Montreal

Die letzten Tage in Montreal sind so schnell vorbei gegangen. Und zum Schluss war alles perfekt (Schönes Wetter, viel unternommen…sodass mir wieder klar geworden ist, wieso ich Montreal am Anfang so sehr mochte), sodass ich echt nicht mehr weg wollte.

Wer wollte nicht schon immer mal Cocktails aus Riesen Marmeladen Gläser trinken :D In Distillerie in Montreal gibt es die. Die Distillerie ist einer der besten Cocktail Läden in Montreal und normalerweise auch komplett voll. Da ich unbedingt da noch vorbeischauen wollte, haben wir uns um 4 Uhr zum Cocktails trinken verabredet :D Der Laden war leer…und wurde immer voller! Nach 3 Stunden hatte ich 2 Riesen Marmeladen Gläser an Cocktail getrunken. Die Cocktails sind da echt lecker…nicht mit den üblichen Cocktails in Canada/Amerika vergleichbar! Aber wenn man um 4 anfängt und kaum was gegessen hat….hm…2 Marmeladen Gläser ist schon einiges :D Taumelnd haben wir uns zum Phô Laden geschleppt um wenigstens etwas Essen zu kriegen :D Danach habe ich dann noch in einer Bar vorbeigeschaut, da es der letzte Abend von Michael war. Dort gab es dann auch noch mal…hm…ich kann mich echt nicht mehr erinnern wie viel Bier ich dann dort noch mal hatte :D Auf jeden Fall, war ich gut angetrunken und habe noch den letzten Bus nach Hause erwischt und dann ab ins Bett! Am nächsten Tag stand die Fahrrad/Kirchen Tour an….und das morgens um 11. D.h. ich hatte ungefähr 5 Stunden um zu Schlafen :D

Wir waren so verrückt und haben eine 6 Stunden lange Fahrrad-Tour quer durch Montreal gemacht. Eigentlich sollte es ja eine Kirchen-Tour werden, da Montreal eine Menge Kirchen hat (und dann ist Montreal noch nicht mal richtig religiös). Und um dies etwas mit Sport zu verbinden, wollten wir uns Fahrräder leihen. Beim Fahrrad-Verleiher hat er uns dann eine Karte von Montreal von vorhandenen Radwegen gezeigt und wir haben uns spontan entschlossen statt der Kirchen-Tour die richtige Rad-Tour zu machen. Natürlich sah die Strecke auf der Karte schon recht lang aus, aber auf keinem Fall konnten wir erahnen, dass sie im Endeffekt so verlief, wie sie verlaufen ist :) Ich hatte sowieso noch gut Alkohol vom letzten Abend in der Cocktail-Bar in mir :D

Die erste Hälfte ging super…entlang des Kanals bis wir im Parc Renée Levésque gelandet sind. Von dort aus hatten wir echt einen super Ausblick auf das Wasser! Nach einer kurzen Verstärkung mit Hot Dog und Burger gings dann weiter. Am Rand der Insel entlang, direkt am Wasser bis zu einer Brücke, die uns auf die uns auf die Île des Soeurs bringen sollte. Von der aus wollten wir dann die zweite Brücke nehmen, um auf die andere Seite des Flusses zu kommen! Das war ein Fehler :D Die Brücke war ungefähr 3 km lang und wir sind wackelnd zu dritt über die Brücke gefahren. Der starke Seitenwind hat das ganze sehr sehr schwierig und anstrengend gemacht. Ich habe eigentlich nur auf dem Augenblick gewartet, in dem ich vom Wind davon getragen werde :D Aber wir haben das ganz gut überstanden, nur war ich danach echt fertig! Ich wollte aber noch unbedingt auf der Formel 1 Strecke fahren (die auf Jean-Drapeau liegt) und eigentlich war der Weg gerade aus kürzer als wenn wir wieder umgekehrt wären. Endlich bei der Formel 1 Strecke angekommen sind wir ein kleines Stückchen auf ihr gefahren. Aber irgendwie war es doch nicht ganz so spannend, sodass wir dann eine Brücke Richtung Festland zurückgeradelt sind. D.h. ein weiteres Mal Seitenwind! Auf der anderen Seite angekommen lag aber leider zwischen uns und der Fahrrad-Verleih noch der Hafen von Montreal um den wir herumfahren mußten. Leider hat sich diese Strecke auch als länger herausgestellt als wir es eigentlich erwartet hatten! Nach 6 Stunden waren wir dann endlich wieder am Anfangspunkt. Schnell die Fahrräder abgegeben und ab nach Hause!!

Ich hatte nämlich genau 3 Stunden, um nach Hause zu kommen, zu duschen, mich umzuziehen, zu essen und wieder an die selbe Stelle zurückzukommen…für die Cirque du Soleil Show :D Das war eine Quahl. Nach 6 Stunden Fahrrad fahren kann man nicht mehr vernünftig laufen…ganz abgesehen von den Schmerzen die man hat :D Aber erstaunlicherweise habe ich alles in der Zeit geschafft. Die neue Show „OVO“ zum 25-jährigen Jubiläum von Cirque du Soleil war atemberaubend! Meine Angst, dass ich vor Erschöpfung von der Radtour einschlafe, waren total unbegründet (nur meine Schuhe haben mich etwas umgebracht :D)! Man konnte nicht einschlafen! Man kann die Show gar nicht richtig beschreiben! Man muß sie einfach mal selbst sehen! Auf jeden Fall bin ich mir sicher, dass es nicht die letzte Cirque du Soleil Show war, die ich mir angucken werde! Das teure Ticket für $85 hat sich auf jeden Fall gelohnt!!

Nach der Show wollte ich nur noch nach Hause! Endlich zu Hause angekommen habe ich mich einfach ins Bett fallen lassen und bin sofort eingeschlafen…naja…ich habe 30 Minuten geschlafen, bevor ich vor Schmerzen in den Beinen aufgewacht bin :D War wohl etwas zu viel Sport auf einmal :-P Nach ein paar Stunden schmerzhaften hin- und her gewälze, habe ich dann insgesamgt 3 Stunden mit Hilfe einiger Schmerztabletten geschlafen! :)

Freitag….Zeit um meinen Mietwagen abzuholen! Da ich noch nie einen Automatik-Wagen gefahren bin…habe ich mich erstmal erkundigt, was die ganzen Buchstaben bedeuten :) Leider waren die Erklärungen alle nicht besonders gut, sodass ich mir dann Rahul geschnappt habe, um mit mi den Wagen abzuholen und etwas durch die Gegend zu fahren! Ich hab ja mit einem kleinen Wagen gerechnet…den kleinsten, den sie überhaupt hatten….aber ich habe wohl wieder vergessen, dass hier alles um einiges größer ist :D Ich hatte einen Chrysler, der doch recht groß war :D Aber ich mochte den Wagen…wir sind etwas in der Stadt rumgefahren und mir ist aufgefallen, wie sehr ich das Auto fahren vermisst habe! Dann dachten wir uns, fahren wir mal zum MacDonald Campus von McGill. Nachdem wir dann die Ausfahrt irgendwie übersehen haben und plötzlich von der Insel runtergefahren sind, haben wir dann den Campus doch noch gefunden! So schön es da auch ist…ich bin froh, in Downtown gelandet zu sein :D Doch sehr idyllisch dort…etwas zu idyllisch :D

Abends hatte Saya eine Party zu der ungefähr 5 (inklusive sie selbst und mir) aufgetaucht sind…ops :/ War aber ein ganz netter, ruhiger Abend!

Samstag – Tag es Aufräumens und Einkaufens. Mußte ja schließlich alles wichtige für meine Abschieds/Grill Party vorbereiten. Ich wollte mich um Salate, Baguettes und um alles andere außer Fleisch und Getränke kümmern! Wie praktisch ein Auto dafür doch ist :D Danach sind wir dann nach Laval gefahren (was nördliche der île de Montréal liegt) und waren dort in einem indischen Restaurant! Nachdem wir uns dann dort etwas verfahren hatten (ich verstehe nicht wieso man die Straßen in Ost und West unterteilen muß und dass es dann die selben Hausnummern auf beiden Seiten geben muß :/), war das Essen dort echt lecker! Nachdem ich Rash zu Hause abgeliefert habe, wollte ich nach Hause fahren, was eigentlich nicht länger als 30 Minuten dauern sollte. Leider wurden daraus ungefähr 1 ½ Stunden, da ich mich total verfahren habe :D Verfahren ist wohl das falsche Wort. Ich wußte genau wo ich bin, nur leider besteht halb Montreal aus Einbahnstraßen, was das zurückfahren immer bisschen schwieriger macht :D Aber….ansonsten bin ich gut zu Hause angekommen :D

Sonntag – meine Abschiedsparty! Es war ein komisches Gefühl, da ich mich einerseits echt drauf gefreut habe, die ganzen Leute zu sehen. Aber ich wußte auch, dass das wohl das Ende meiner Zeit hier in Montreal bedeutet! :( Wir haben auf dem Deck gegrillt und meine Salate sind echt gut angekommen (besonders der Kartoffel-Salat :D) Wir hatten echt eine Menge Spaß, und am Ende war es das erste Mal, wo es mir richtig bewusst wurde, dass ich bald wieder zurückfliege bzw. Montreal verlassen werde!!

In den letzten beiden Tagen habe ich die Zeit genutzt um alles noch einmal zu machen, die ich so gerne in Montreal gemacht habe. Phô essen, Dim Sum, Bubble Tea, war dann noch in der Notre-Dame de Montreal, Sushi Essen. Ansonsten halt noch einige Einkäufe erledigt und die Abend zum Packen genutzt! Da ich einiges bereits aussortiert, weggeschmissen oder verschenkt hatte, dachte ich, dass ich gar nicht mehr so viel zum Mitnehmen hatte! Da habe ich mich total geirrt! Ich habe so viel Zeugs…und zum Schluss, Dienstag abend, habe ich einfach alles in große Tüten geschmissen. Ein Glück hatte ich ein Auto, dass ich die Taschen, Tüten und Koffern nur ins Auto schmeißen mußte. Ich hatte glaube ich insgesamt mehr als 10 Taschen :D Der Nachteil meiner Pack-Methode ist, dass man nicht wirklich weiß, wo man was hineingeschmissen hat :D Jetzt habe ich noch einiges vor mir…versuchen alles in 2 Koffern hineinzuquetschen. Aber ich sehe es schon kommen, dass ich einiges zurück schicken muß! :D

Freitag, 24. April 2009

Cirque du Soleil!

Gestern Abend war die Welt-Premiere von der neuen Cirque du Soleil Show Ovo hier in Montreal! Nachdem wir im Französisch-Kurs ausgiebig darüber gesprochen haben, dass Cirque du Soleil ja aus Montreal kommt, habe ich es mir in den Kopf gesetzt, hier eine Show zu sehen!

Keine Ahnung auf welche Seiten ich gekommen haben, aber die billigsten Tickets waren um die $200 und sind bis zu $500 hochgegangen. Als ich das gesehen habe, habe ich es mir dann erstmal aus dem Kopf geschlagen mir die Show anzugucken! Aber anscheinend waren das irgendwelche Special-Tickets. Heute habe ich die Tickets für die Vorstellung nächsten Donnertag gekauft, zweitbeste Kategorie für $85! Juhuuu! :) Und dann wurde mir auch noch mitgeteilt, dass nächsten Donnerstag die Red Carpet Premiere ist :D Das heißt alles möglichen Stars werden über den roten Teppich laufen, Kameras werden da sein und alles wird ganz spannend :D Da kommt ja mein neues Kleid doch noch zum Einsatz :D


Donnerstag, 23. April 2009

Eileen loves Dim Sum!

Nachdem ich Pho für mich entdeckt habe....habe ich heute Dim Sum gefunden! Nicht, dass ich vorher noch nichts davon gehört habe :) Aber so lecker und billig wie hier kriegt man sie wohl nirgends in Deutschland!

Schon dem ganzen leckeren Essen Willen mag ich hier nicht weg!

Dienstag, 21. April 2009

Take-Home Exam: Done!

So...jetzt ist wirklich alles vorbei! Habe heute mein Take-Home Exam zu Ende gemacht und werde es morgen abgeben.

Ich habe die beiden letzten Tage in der Uni verbracht um mich nicht von allen möglichen Dingen ablenken zu lassen. McGill ist echt eine schöne Uni, so schön, dass man sogar gerne Zeit dort verbringt. Ich habe mir heute mit meiner letzten Aufgabe richtig viel Zeit gelassen um noch mal dieses McGill-Feeling zu genießen! :)

Es waren zwei Semester mit sehr viel Arbeit. Aber ich habe das Gefühl, eine Menge gelernt zu haben. Ich habe eine andere Art von Universität kennengelernt. Trotz der Arbeit war dieses Jahr mit Abstand das beste Uni-Jahr!

I have 2 weeks left in Montreal.....

Donnerstag, 16. April 2009

Chicago!

Ein Schritt weiter in meiner Reiseplanung.
Heute habe ich mein Flugticket nach Chicago gebucht. Nachdem ich bereits vor ein paar Wochen ein Hin- und Rückflug für Toronto-Vancouver gebucht habe (wo ich mich noch so gefreut habe, dass ich relativ günstige Ticket fürs insgesamt CAN$570 bekommen habe), habe ich die Hälfte über Bord geworfen :)

Ich werde zwar immer noch am 8. Mai von Toronto nach Vancouver fliegen und wahrscheinlich 2-3 Tage dort verbringen. Dann werde ich die Fähre quer durch die kleinen Inseln nach Victoria nehmen. Ich habe gehört, dass ein ganzer Tag in Victoria vollkommen ausreicht. Danach geht es dann nach Seattle. die Geburtsstadt von Starbuck's. :D Natürlich darf dann ein Besuch im allerersten Starbuck's Laden und einen Abstecher zu Boeing nicht fehlen :) Von dort aus geht es dann mit dem Flieger nach Chicago. D.h. ich werde mein Rückflugticket von Vancouver nach Toronto einfach verfallen lassen.... CAN$570 für eine einfache Strecke....doch nicht mehr ganz so billig :D Laut meinem Vater ist mein fehlendes Organisations-Talent Schuld! :) Aber irgendwie scheint er es auch nicht ganz so tragisch zu sehen...tja, ist ja auch das Geld von meinem Stipendium :D

Noch 3 Wochen in Montreal....

Montag, 13. April 2009

Eileen liebt Phô!

Ja....die Überschrift sagt alles :D

Phô ist eine traditionelle vietnamesische Suppe mit Reisnudeln und verschiedene Arten von dünnen Rindfleisch-Scheiben! Außerdem wird meistens noch Limetten, Austern-sauße, Sojabohnen, Chilli, Koriander etc. nach eigenem Belieben dazu gemischt!

Ich habe bereits in Deutschland die Instant Phô probiert und war immer ganz begeistert. Aber nachdem ich hier richtigen, firschen Phô probiert habe, komme ich nicht mehr davon weg! Ich könnte es jeden Tag essen :) Und nach mehrmaligem Essem habe ich auch bereits mein Standardmenü: 2 shrimp spring rolls and number 8 large! :D

Und wie nach jedem Phô-Erlebnis fühle ich mich auch heute wieder total kugelig! Aber...schon wieder bereit für das nächste Mal! :) Ach...nach diesem Erlebnis wird das Instant Phô ganz schön arm aussehen!

P.S. Die meisten haben schon genug von Phô und weigern sich mit mir dahin zu gehen!

Freitag, 10. April 2009

School's (Nearly) Over!

Gestern war der letzte Tag des zweiten Semesters. Und für mich auch (fast) das Ende.

Das zweite Semester ist so schnell vorbei gegangen. Und insbesondere die letzten Wochen waren einfach nur Stress! Ich mußte einen "Dokumentarfilm" mit 3 anderen für meinen Französisch-Kurs drehen (was sich als schwieriger herausgestellt hat, da die Menschen auf der Straße einfach nicht bereit waren 2-3 Fragen zur diversité culturelle in Montreal zu beantworten....plus das Problem mit meiner Gruppe, die hauptsächlich aus Erst-Semestler bestanden...und einem Musik-Studenten, die zwar echt nett waren, aber die nur auf Anweisungen gewartet haben....so schön es auch ist, immer seinen Willen "durchsetzen" zu können....etwas mehr Unterstützung als...ok, machen wir...hätte ich schon gerne gehabt!).

Dann hatte ich meine zweite Präsentation für den Master-Kurs, den ich dieses Semester hatte. Blöderweise habe ich mich für einen Artikel entschieden, dass eine Methode zur automatischen Segmentierung von kleinen Mini-Strukturen im Ohr von CT Bildern gesprochen hat. Der ganze Text war doch schwerer als ich anfangs erwartet habe. Aber bis auf die Tatsache, dass 2 Typen im Kurs es lustig fanden, während meiner Präsentation zu lachen und dauernd rumzutuscheln (was mich total irritiert hat, weil ich mich gefragt habe, ob ich was im Zahn, im Haar oder sonst wo habe...oder ob es an meine Präsentation lag etc. und was mich dann etwas aus meinen Text gebracht hat...fand ich ganz schön dreist von denen!), lief alles ganz gut.

Ich hatte dann noch eine Präsentation für den Kurs Cell & Tissue Engineering, in der ich über die Möglichkeiten ein Herz mit Zellen wiederzubeleben gesprochen habe. Die Präsentation war zwar nur 10 Minuten, aber ich hatte tierische Angst vor den Fragen, da die meisten aus den Bereichen Biologie, Biotechnologie und Chemie kommen...und ich leider nicht allzu viel Ahnung von den verschiedenen Zellen und den ganzen Mechanismen hatte! Aber ein Glück lief alles glatt ab...die Fragen waren auch recht einfach. Ich habe mich sogar gefreut, als der Prof gesagt hatte "Excellent Presentation!" ... bis ich festgestellt habe, dass er es zu 98% der Präsentationen gesagt hat :D Eine Woche später mußte ich dann noch einen 20-seitigen Bericht über Embryonale Stammzellen abgeben. Was mich auch so einiges an Zeit und Nerven gekostet hat!

Dann hatte ich noch eine Präsentation und einen Bericht für Biofluids....aber ein Glück war es Gruppenarbeit! Ich muß gestehen, dass ich mich eigentlich etwas "zurücklehnen" wollte...meine Partnerin ist hier aufgewachsen und hat gerade ihr letztes Semester in Mechanical Engineering hinter sich gebracht (= ich dachte, sie weiß, wie das hier mit Präsentation und Berichte abläuft...deswegen habe ich mir gedacht, ich lass mir einfach mal Anweisungen geben...) Aber ich mußte mal wieder feststellen, dass die Studenten hier entweder total motiviert sind oder total keinen Plan haben! Sie hat nichts gemacht! Sie wollte immer neue Pläne erstellen, aber nie wirklich anfangen zu arbeiten! Ich habe dann einfach die Präsentation erstellt und ihr die zugeschickt (für evtl. Verbesserungen). Naja...mich hat's nicht wirklich gewundert, dass sie nichts auszusetzen hatte! So ging das auch mit dem Bericht...2 Tage für 5000 Wörter. Ich habe angeboten anzufangen und dass sie dann nur noch das schreiben muß was ich nicht am ersten Tag schaffe (da ich am zweiten Tag für meine Franz. Klausur lernen muß). Ich habe erstaunlicherweise an einem Tag fast alles geschafft! Bis auf die letzten zwei Abschnitte (zukünftliche Forschungsrichtungen und Zusammenfassung)! Ich dachte...diese beiden Abschnitte wird sie wohl schaffen! Tjaha...Abgabe war...Donnerstag 12:45! Und sie schickt mir ihren Text um 12:00, nachdem ich sie 3 Mal angerufen habe :D Man, das war dann noch mal Stress pur! Worüber ich mich aber besonders freue ist, dass der Prof unsere Präsentation als pdf-Datei haben wollte, da er unsere Präsentation so toll fand und wir so interessante Bilder hatten! :D

Dann gabs gestern noch einen Französisch Test...und schon ist das Semester vorbei! Jetzt habe ich noch ein take-home exam, das ich in 2 Wochen abgeben muß. Aber irgendwie nehme ich das nicht ganz so ernst :D

Es ist komisch, dass jetzt alles vorbei ist und ich plötzlich so viel Zeit habe! Und es ist erschreckend wie schnell die Zeit vergangen ist...ich habe nur noch 4 Wochen bevor ich mich an die Westküste begebe! Aber davor werde ich Montreal noch mal ausgiebig erkunden! :D

Freitag, 27. März 2009

Wie kann jemand nur so tollpatschig und unsensibel sein?!

Anstatt die Türen normal zuzumachen, knallt meine Mitbewohnerin die Türen zu. Anstatt morgens um 7 die Stühle in der Küche leise zu bewegen, zieht sie die quer durch die Küche...über die Fließen, direkt neben meinem Zimmer. Auch wenn sie durch die Wohnung läuft...man hat das Gefühl, dass eine Horde von Elefanten durch die Gegend trampelt. Wie kann man sich beschweren, dass andere dreckig sind, wenn sie selbst nicht mal ihren eigenen Dreck wegmacht....ganz zu schweigen vom Putzen. Ich glaube in der ganzen Zeit hat sie nicht ein einziges mal die Küche oder das Bad sonst etwas geputzt! Und Müllbeute auswächseln?! Wir müßen noch nicht mal den Müll rausbringen...sondern nur Müllbeutel auswechseln. Auch wenn die Mülltonne am überquillen ist...einfach mehr reinstecken! Wird sich ja schon irgendwie auflösen. Sie könnte wenigstens drauf achten, dass sie den Müll IN die Mülltüte schmeißt und nicht in die Mülltonne....ich war letztens damit beschäftigt, die Essensrechte aus dem Mülleimer rauszuholen! :/

Freitag, 20. März 2009

Glück im Casino und Chicken in La Prairie

Nun ja, der Titel sagt wohl schon alles aus! :)
Nachdem Zeshan mich und Rasheda nach La Prairie geschleppt hat (ein Vorort von Montreal...off the Island, wo man normalerweise ohne Auto und ohne gute Gründe nicht hinfährt!) um angeblich das beste Hähnchen zu bekommen!
La Prarie...ist nicht ganz so schlimm wie man es anhand des Namens vermuten würde (La Prairie = Die Prärie), aber man hat das Gefühl, man ist irgendwo aufm Land gelandet....kleine Häuser überall, viel Gelände zwischen den Häusern, Pick-Ups überall. Das Chicken-Restaurant war ein kleines rustikales Häuschen...mit einer Schlange von hungrigen Kanadier, die bis nach draußen führte! :/ Wir haben ganze 45 Minuten gewartet bis wir endlich einen Tisch bekommen haben! Und das Essen war echt lecker...und für den Preis! Ein Hähnchen-Combo (Suppe, Salat, halbes Hähnchen, Brot, Pommes und ein Getränk) für $7,50! War das viel! Aber total lecker. Die 45 Minuten Wartezeit haben sich echt gelohnt! :) Nach dem Essen haben wir uns jeweils noch ein riesiges Eis gegönnt und konnten uns danach echt nicht mehr bewegen! :) Danach haben wir noch bei Zeshan zu Hase auf dem riesen TV total sinnlose amerikanische Sendungen geguckt :) Bis er uns dann nach Hause fahren wollten! Auf dem Weg zurück kamen wir auf die Idee einen Abstecher zum Casino zu machen!
Ich war noch nie in meinem Leben in einem Casino und war überrascht, wie viele Menschen da waren...und alle so unterschiedliche. Und keine Spur von toller Abendgarderobe...einfach Menschen, die sich spontan dazu entschlossen haben an einem Freitag abend ins Casino zu gehen! Und wenn wir schon mal da sind...ich habe $5 in einn total simplen Automaten investiert, wo an nur auf einen Knopf drücken mußte. Mein Guthaben ging stetig bergab bis ich fast am Ende irgendein Bonus erhalten habe und plötzlich $10 Guthaben hatte! :) Ich war so glücklich, dass ich mir die $10 sofort auszahlen ließ (schließlich habe ich meinen Einsatz verdoppelt :D) und mir gesagt hab....ok, das war mein erstes Casino Erlebnis! :) Danach haben Zeshan und Rasheda jeweils ebenfalls $5 invesitert....Zeshand hat mit seinem letzten Guthaben wenigstens die $5 zurückgewinnen können und Rash...sie hat beim zweiten Mal ihr Guthaben von $5 auf $25 erhöht! :)
Das nennt man wohl Glück! :)

Montag, 16. März 2009

Guten Morgen Berlin,
Du kannst so hässlich sein, so dreckig und grau,
du kannst so schön schrecklich sein,
deine Nächte fressen mich auf,
es wird für mich wohl das Beste sein
ich geh nach Haus und schlaf mich aus,
und während ich durch die Straßen lauf
wird langsam Schwarz zu Blau

Ich bin kaputt und reib mir aus meinen Augen deinen Staub,
Du bist nicht schön und das weißt du auch,
dein Panorama versaut,
siehst nicht mal schön vom weitem aus,
doch die Sonne geht gerade auf,
und ich weiß, ob ich will oder nicht
dass ich dich zum Atmen brauch

Samstag, 14. März 2009

Culture en péril

Holi Hai!

Gestern abend wurde ich indischen Feiern näher gebracht.

Rasheeda hat mich mit zu einem Holi Fest mitgenommen. Holi ist ein indisches Frühlingsfest und wird ach "Fest der Farben" genannt. Während des Holifestes besprengt man sich mit gefärbten Wasser und gefärbten Pulver.

Und so lief das gestern Abend auch ab. Nach einem sehr leckerem indischen Essen, bei dem die meisten die traditionellen indischen Saris in vielen bunten und kräftigen Farben getragen haben, wurden alle Tische weggeräumt und der Saal wurde zu einer Tanzfläche. In der Zwischenzeit haben sich alle umgezogen (hauptsächlich in weiß) und waren bereit für die "Farbschlacht"! Wie eine Farbschlacht lief das ganz dann auch tatsächlich ab. Wir hatten gefärbtes Pulver (in rot und weiß) und man hat sich gegenseitig damit beworfen, eingeschmirrt. Überall war die Farbe...in den Haaren, auf der Kleidung, überall am Körper, auf dem Boden, in der Luft...Um das ganz dann noch etwas lustiger zu machen, wurde dann auch noch mit Wasser (teilweise gefärbtes Wasser)rumgespritzt. Ich denke mal in Indian ist es eine nette Abkühlung, gestern war es jedoch nur naß und kalt!
Dann haben alle angefangen zu (angesagter) Hindu-Musik zu tanzen. Anscheinend gab es da größere Unterschiede...ich muß jedoch gestehen, dass alles für mich gleich klang...wie aus den ganzen Bollywood Filmen. Und in so einem Film kam ich mir auch vor, so ausgelassen, wie sie getanzt haben. Und ich dachte die Bollywood Filme übertreiben.... und ich war erstaunt, wie alle anscheinend so tanzen konnten. Da kam ich mir selbst etwas blöd vor! :)

Der größte Unterschied zu einem "normalen" Club abgesehen von der Musik?! Dass um 12 die Party zu Ende war. Alle haben wie auf Knopfdruck aufgehört zu tanzen und haben sich zum gehen bereit gemacht. Außerdem gab es gestern Abend keinen Tropfen Alkohol (obwohl man es bei einigen Leuten nicht geglaubt hätte...so wie die abgegangen sind :D) Aber das ist wohl die indische Kultur...sie brauchen keinen Alkohol um sich die Seele aus dem Leib zu tanzen! :)

Auf jeden Fall war es ein echt interessanter Abend...etwas, dass ich wohl so schnell wieder erleben werde!

Montag, 9. März 2009

Reisepläne...Abschiedspläne...

Meine Zeit hier neigt sich langsam dem Ende zu! Ich kann es noch nicht fassen, dass ich in weniger als 3 Monaten schon wieder zu Hause bin. Und langsam bereitet man sich darauf vor.

Ich fange an meine Zeit hier nach dem Semester zu planen. Erstmal einen kurzen Abstecher nach NYC zu Juli (ich bin da ja am überlegen, ob ich zurück mit der Bahn fahren soll. Angeblich soll es einer der schönsten Strecken in Nord-Amerika sein). Danach geht es dann an die Westküste. Nach längerem Überlegen und Recherchieren habe ich beschlossen, wahrscheinlich doch nicht mit dem Zug von hier nach Vancouver zu fahren! :) Ich wäre ungefähr 3 Tage ununterbrochen unterwegs....quer durch Kanada! Jedoch sind die Ticketpreise so hoch (für einen Sitz, den man ungefähr 40° nach hinten stellen kann, bezahlt man ungefähr $400, bei einem Sitzplatz mit Bett abends kommt man dann schon locker auf $800 und bei einer 1 oder 2 Mann Kabine liegt man dann weit über $1000). Es wäre auf jeden Fall einen Trip wert gewesen....aber jetzt werde ich doch wohl einfach in den Flieger steigen und 4-5 Stunden später in Vancouver wieder aussteigen. Aber ich werde auf jeden Fall versuchen noch einen Abstecher in die Rockies zu machen. Und dann noch einmal schnell über die Grenze nach Seattle springen (erstaunlich dass 5h Fahrt nur $35 kosten...). So sehen bis jetzt meine Pläne aus...mal sehen. So richtig überzeugt bin ich erst, wenn ich die Tickets gebucht habe :D

Ansonstens mache ich mir gerade Gedanken, wann ich Montreal verlassen soll. Es macht nicht viel Sinn hier weiterhin Miete zu bezahlen, wenn ich eh die ganze Zeit am Rumreisen bin. Die vernünftigste Entscheidung wäre meine Sachen davor nach Toronto zu verschaffen und mich dann endgültig von Montreal verabschieden! :(

Dienstag, 3. März 2009

Hm...mir ist aufgefallen, wie viele Sendungen im deutschen Fernsehen amerikanische Kopien sind.

Was ist denn diese neue Sendung auf RTL..."Zehn Jahre jünger"?! Ist identisch mit "10 Years Younger", das hier auf TLC gezeigt wird. Nur irgendwie wirkt die deutsche Version total lächerlich...

Vielleicht sollten die Sender mal mit eigenen Ideen kommen....

Donnerstag, 19. Februar 2009

Study/Reading/Vacation week!

Nach den letzten 2 1/2 Wochen, die doch etwas "stressiger" waren als die Wochen davor, habe ich jetzt alle geschafft...erstmal...und für mich beginnt bereits die Reading Week. Eine Woche, ohne Veranstaltungen, die man eigentlich nutzen sollte, um sich wieder auf den aktuellen Stand zu bringen, was HA, Projekte etc. angeht.

In den letzten 2 1/2 Wochen hatte ich "endlich" mal etwas zu tun gehabt, so schön, es auch ist, keine HA zu haben...ich mache nichts, solange ich nicht unter Druck stehe! Und da alle anderen total beschäftigt sind mit ihren Kursen, wurde mir auch recht schnell langweilig. In den letzten 2 1/2 Wochen hatte ich meine erste richtig Präsentation...1 1/2 Stunden...über die Möglichkeit MRT als Diagnostikverfahren für koronare Stenosen zu verwenden. Dann war ich letztes Wochenende in Quebec City im Eishotel und um mir das Winter Carneval anzugucken. Danach war ich gut mit meiner Französisch-Präsentation und diversen Hausaufgaben, beschäftigt...bis heute, nach meinem Französisch ist (ich muß dringend mein Hörverständnis für Französisch verbessern...wahrscheinlich muß ich mich nur an den blöden Québecois-Akzent gewöhnen!).
Ich kam heute nach Hause...und hab mich erstmal ganz leer gefühlt! Auch wenn man sich öfters über Arbeit beschwert...es ist doch schön, etwas zu tun zu haben...und dann auch noch in der richtigen Menge!

Morgen mache ich mich auf auf dem Weg Richtung Washington DC! Wir haben uns ein Auto gemietet und wollen runter fahren...was so an die 10h dauert. Ich bin ja mal gespannt! :)

Dienstag, 17. Februar 2009

Presentation....

Presentations -- like every other opportunity to stand in front of a crowd and present what you've got.
You put so much time into preparing it, rehearse it, make it the best you can. You are nervous, sick of it, don't want to work on it anymore.
Shortly before it, you're feeling unbearably nervous, you would do anything else except from going to the front and do it, you would like just to run away.
And then, you are standing in the front, starting to talk. And suddenly, you're done, it's over. You feel like as you've been deprived of the only thing that was important to you in the last few days.
The nervousness starts to subside, vanish, until only a headache reminds you of the pressure you felt and the relief you feel now. And then, you're sad that it's over. You want to go back, just to feel the excitement again. You're proud of yourself for having done it well...but you would also improve thing if done a second time.
And...for a weird reason, you are looking forward to the next presentation....just to go throught everything again!

Samstag, 7. Februar 2009

Weather Update


Wohoooo...haben die 0°C Marke heute geknackt :D
Und es soll doch tatsächlich noch über 0°C heute abend werden! Ich glaube, solche Temperaturen gab es schon seit mindestens 2 Monaten nicht mehr. Und heute hat es doch tatsächlich wieder geregnet...das letzte Mal ist auch schon Monate her! Es wird wärmer! :) Zumindest...bis morgen abend :)

Ich dachte das muß mal festgehalten werden :)

Freitag, 6. Februar 2009

Friday Night thoughts...

Es ist Freitag abend...und anstatt Spaß zu haben und Party zu machen, sitze ich zu Hause.
Mittlerweile freue ich mich auch mal über einen Abend zu Hause, mit einer heißen Schokolade auf der Couch...mit einem Film, einer total sinnlosen TV Show oder mit einem Buch. Hier scheint sich alles nur ums Trinken und ums sich betrinken zu gehen, wenn man am WE weggeht. Und...davon habe ich erstmal seit meinem letzten "das ganze WE lang sich aufgrund von zu viel Alkohol schlecht fühlen" Ereignis vor 4 Wochen genug.
Außerdem möchte ich nicht wieder und wieder die selben oberflächlichen Gespräche mit denen führen, die man irgendwann irgendwo auf einer Party getroffen hat. Man kennt sich kaum tut aber so, als wäre man die besten Freunde! (Was ich auf jeden Fall noch nicht ganz so perfektioniert habe, wie manche Menschen hier!)

Deshalb sitze ich an einem Freitag abend zu Hause...trinke heiße Schokolade und esse dazu Schokolade...und versuche einen Artikel über Diffusionsgewichtete Magnetresonanztomographie zu lesen, was mir nicht ganz so gelingen mag. Dafür verbringe ich meine Zeit auf Facebook oder Studivz und werde ganz nachdenklich.
Man entdeckt Menschen, die man nicht kennt, und über die man sich Gedanken macht, nachdem man sich ihre Fotos und Infos auf der Profilseite durchgelesen hat. Man entdeckt Menschen, von denen man lange nichts mehr gehört hat, und findet so viel neues. Man entdeckt Menschen, mit denen man lange keinen Kontakt mehr hat, und ist erstaunt darüber wie viel und doch wie wenig sie sich teilweise verändert haben. Menschen kommen und gehen...Und ich denke darüber nach, was und wer mein Leben bis jetzt beeinflusst hat und ich frage mich, ob ich glücklicher oder auch einfach nur anders wäre, wenn etwas anders gekommen wäre!
Ich muß sagen...ich bin eigentlich so weit mit meinem Leben momentan zufrieden. Natürlich gibt es einige Sachen, die ich gerne ändern möchte, Eigenschaften, die ich an anderen bewundere. Natürlich gibt es Sachen, die ich anders gemacht hätte, wenn ich noch einmal die Chance bekommen würde. Aber...ich hatte auch unheimlich viel Glück was bestimmte Sachen angeht. Und ich weiß, dass ich die "Macht" habe, die Sachen zu ändern, die mich stören...und dies beruhigt mich sehr! Wenn ich nur nicht so faul wäre...anscheinend scheint mich alles noch nicht so sehr zu stören, dass ich meine Faulheit besiegen kann :)

Donnerstag, 5. Februar 2009

La culture

Le libre-échange et la mondialisation sont accusés d’avoir augmenté les inégalités, d’avoir creusé les fossés sociaux et d’avoir plongé de plus en plus de gens dans la pauvreté. Il y a trois catégories de gens qui se sentent floués par ceux qui négocient les accords du libre-échange : ce sont les environnementalistes, les travailleurs et les artistes (particulièrement les créateurs).

Dans les années 97/98, pendant les négociations de l’Organisation mondial du commerce concerné la zone de libre-échange, on a eu peu en peu d’impression des Américains que pour eux c’est très important que le secteur de la culture soit libéraliser, ca veut dire ne soit pas réglementé. Les Américains croient que chacun qui est contre les idées des États-Unis est contre la culture américaine. Mais ca, ce n’est pas correct. Ce n’est pas une lutte contre les États-Unis, c’est une lutte contre l’hégémonie. Ca, c’est pourquoi la première coalition de diversité culturelle a été formée. Cette coalition doit essayer de préserver la capacité des états ou des nations, soit de maintenir, soit de créer, soit d’améliorer un ensemble politique culturelle. L’objectif plus large de la diversité culturelle est de permettre les échanges équilibrés des biens et des services culturelles à travers du monde.

Mais, qu’est-ce que la culture? La culture est un terme plus large. Pour quelque personne la culture peut être le fromage, la chanson… La culture est un ensemble des biens et des services qui maintient un certain nombre de valeurs identitaires, de valeurs démocratiques, de valeurs humanistes….qui maintient et qui contribuent aux développements de ces valeurs intérieurs d’une société. Elle combine la langue, les mémoires, les chansons, les traditions…d’une société. La culture, c’est une chose immatérielle, infini qui s’enrichit quand partagé.

Mais, malgré les existences des organisations qui doivent sauver les cultures différentes, il ne faut pas s’illusionner. Parce que c’est très difficile de combattre contre les idées des Américains. Le problème, c’est que la culture est le premier marché d’exportation des États-Unis, presque 80 milliards de dollars, et le pouvoir des États-Unis dans les négociations.

En conclusion, la diversité culturelle est liée aux questions de droit, d’étique et de liberté. Elle exerce dans un courant émergeant qui considèrent la besoin des générations présentes et futures. Elle donne l’espace important à la créativité et permette d’imaginer des nouvelles formes de vérité, de beauté et de justice.

Uff...habe mich die letzten zwei Tage nur mit diesem Thema beschäftigt und dachte es wäre ein Eintrag wert :)

Dienstag, 3. Februar 2009

"Freust du dich auf zu Hause?"

Ich wurde gestern gefragt, ob ich mich auf zu Hause/Berlin/Deutschland freue! Und diese Frage hat mich doch sehr zum Nachdenken gebracht.

Ich erzähle so viel von Berlin und was ich an Berlin vermisse...sodass mich manche Menschen schon fragen, ob in Berlin alles besser ist als hier. Aber freue ich mich denn wirklich, in ungefähr 4 Monaten wieder zurückzufliegen?!

In den letzten Monaten ist Montreal mein zu Hause geworden. Alles scheint normal zu sein. Der Weg zu Uni, mein Tagesablauf, die englische Sprache, das Französisch hier...weg ist das Gefühl von einer neuen Umgebung, welches ich am Anfang hatte. Wenn ich nach Hause komme, dann fühle ich mich auch so...zu Hause. Nicht wie im Urlaub, was nur vorübergehend ist. Nein, das hier ist jetzt mein zu Hause! Ich kann mir momentan nicht vorstellen, dass das hier alles nur noch für eine begrenzte Zeit mein zu Hause sein wird. So sehr ich mich über einiges geärgert habe, das alles gehört jetzt zu MIR! Und wenn ich zurückfliege...auch wenn ich wieder hierher komme, es wird nie wieder das zu Hause Gefühl sein, welches sich erst nach einer Zeit entwickelt. Deshalb möchte ich gar nicht weg...ich möchte hier bleiben!

Aber andererseits...erst in der Zeit hier, ist mir bewußt geworden, wie sehr ich an Berlin hänge. Ich habe mein ganzes Leben dort verbracht und dieses Mal ist das erste Mal, dass ich so lange aus Berlin weg bin. Ich vermisse Berlin, ich vermisse das Gefühl alles zu kennen, ich vermisse die vielen Möglichkeiten, die man in Berlin hat, und insbesondere vermisse ich die Freunde. Aber reicht das aus, um mich wirklich auf mein anderes....mein permanentes zu Hause zu freuen?! Und wird mich Berlin nach einer Weile nicht auch wieder langweilen?! Gerade weil ich alles kenne?! Und bekomme ich dann nicht wieder das Verlangen woanders hin zu müßen...vllt sehne ich mich dann wieder nach der Zeit in Montreal zurück!?

Ich weiß immer noch nicht, wie ich die Frage beantworten soll. Ich glaube, ich bin für immer durch ein Gummiband an Berlin gebunden. So sehr ich gerne verreise, neues kennenlerne...ich werde Berlin jedes Mal vermissen und ich sehne mich jedes Mal nach Berlin und möchte wenigstens für kurze Zeit zurück. Jedoch möchte dieses Gummiband gespannt werden, sodass ich wohl nach einer Weile in Berlin wieder etwas Aufregenderes, etwas was weit weg ist...suchen werde!

Samstag, 24. Januar 2009

KALT!

Es ist kalt hier...sehr kalt :( Ich weiß gar nicht, wie man diese Kälte mit Worten beschreiben kann!

Es ist so kalt, dass die Nase schon nicht mehr läuft, weil sie eingfroren ist.
Es ist so kalt, dass man die Oberschenkel nicht mehr spürt, wenn man 5 Minuten draußen runläuft.
Es ist so kalt, dass man Ohre, Wangen, Nase... nicht mehr spürt.
Es ist so kalt, dass man das Gefühl hat, man überlebt den Weg nicht.
Es ist so kalt, dass die Schneehaufen nur noch Eis sind.
Es ist so kalt, dass auf den Bürgersteigen eine 10 cm dicke Eisschicht liegt, die auch nicht mehr schmilzt.
Es ist so kalt, dass man sich über -20°C freut.

Für die gefühlte Temperatur bitte einmal auf das Bild klicken :(

Donnerstag, 22. Januar 2009

HERZ-OP LIVE!

Ich bin nach ganz durcheinander und habe aber das Gefühl, dass die ganze OP Geschichte gar nicht passiert ist :)
Ich hatte heute die einmalige Gelegenheit live bei einer Herz-OP dabei sein zu können!

Ich bin um 6:30 aufgestanden…ungefähr 4 Stunden früher als normalerweise! Und es war noch ganz dunkel draußen! :/ Auf jeden Fall habe ich mich dann sehr früh auf dem Weg gemacht..weiß ja nicht, wie lange ich brauche um den Berg hochzuklettern und wie schnell ich das im Krankenhaus finde. Ging alles recht gut, sodass ich ungefähr 20 Minuten zu früh war. Bin dann noch etwas im Krankenhaus spazieren gegangen…Krankenhäuser sind für mich wie Flughäfen. Einerseits total faszinierend, andererseits etwas beängstigend bzw. nicht ganz so erfreulich. Faszinierend weil man selten an den beiden Orten ist…aber mit beiden Orten assoziiere ich auch schlechte Sachen.

Das geniale an dem Krankenhaus ist, dass es auf dem Berghang gebaut ist. D.h. man geht zwar von der Straße aus rein…aber dann ist der lange Gang erstmal gerade…d.h. man geht eigentlich direkt IN den Berg hinein. Ich bin dann mit dem Fahrstuhl bis in den 8. Stock gefahren und bin dann durch die Gegend gelaufen und habe aus dem Fenster Autos…direkt auf meiner Höhe…parken und rumfahren sehen. Tja…durch den langen Gang im Erdgeschoß ist man wohl ziemlich tief in den Berg gewandert…so tief, dass man im 8. Stock genau auf dem Berg ist…schräg!

Bin dann in die Cardiology gelaufen und hab dann auf den Professor gewartet. Die OP hätte um 9 anfangen sollen, wurde aber aufgrund eines Notfalls (schwere Blutungen) verschoben. Also hieß es erstmal warten. Ich wurde so nervös. Ich weiß nicht warum…ich habe mich gestern echt darauf gefreut…aber plötzlich hatte ich Angst…was mache ich, wenn das alles zu viel für mich wird?! In den Zwischenzeit waren wir dann gemütlich OP-Kleidung holen, Schwätzchen mit anderen Chirurgen gehalten, gemütlich durch die Gegend gewandert und ungefähr 15 Minuten auf den blöden Fahrstuhl gewartet (für 3 Stockwerke…)…wir hatten ja Zeit! Ich wurde doch tatsächlich als Krankenhaus Personal angesehen…wurde sogar nach was gefragt :D

Dann wurde der Fall erklärt…ältere Frau, verkalkte Aortenklappe, die entfernt und durch eine künstl. Xenograft-Freestyle Herzklappe ersetzen werden soll. Ich glaub, die Herzklappe war vom Ochsen oder vom Schwein. Auf jeden Fall soll die OP sehr interessant sein, da es eine neue Art von Herzklappe ist. Freestyle, d.h. keine künstl. Stützstruktur und neu, da das Annähen einfacher sein soll als bei normalen Freestly-Herzklappen. Beim Durchgucken der MRT Bilder hat der Chirurg entdeckt, dass die Frau nur eine Koronararterie hat. Die teilt sich dann und der rechte Teil versorgt dann die rechte Herzhälfte (eigentlich hätten es zwei…links und recht…Koronararterien geben sollen!). Aber trotz dieser Anomalie, die anscheinend bis dahin auch unerkannte bliebe, waren die Koronararterien richtig gut erhalten (fresh and juicy…wie der Chirurg es erklärt hat!)

Dann gings Richtung OP-Saal. Auf den Weg noch eine Haube, Schuhüberzieher. Vor einem OP-Saal bleibt der Chirurg stehen und guckt irritiert und fragt wo sein Patient ist…bis jemand ihn darauf hingewiesen ist, dass sein OP-Saal ein Raum weiter wäre :)
Die OP sollte 4-5 Stunden dauern und ich dachte, so eine OP wäre nicht unbedingt ein Routineeingriff…vllt mag er sich vorher noch mal kurz konzentrieren oder so. Aber nee..der quatscht fröhlich mit Kollegen über Hobby, Familie und Autos! Kurz vor Eintritt in den OP Saal noch einen Mund- mit Sichtschutz gekrallt und rein geht’s!

Am Anfang war’s echt etwas komisch. Da lag diese Frau…und gleich wird sie aufgeschnitten! Aber ein Glück wurde alles abgedeckt, Kopf- und Körperbereich durch ein Tuch getrennt. Ich stand am Kopfende auf so einer Erhöhung und konnte über das Trenntuch direkt auf die OP Stelle gucken! Und dann ging’s los. Zuerst wurde ein ungefähr 25cm langer Schnitt gemacht, dann das Brustbein mit einer Säge durchgeschnitten. Und dann mit HF-Elektroden das Gewebe langsam durchgetrennt. Ich war total fasziniert. Man vergisst ziemlich schnell, dass es eine echte Person ist, die da liegt und an der man rumoperiert. Schließlich ist alles abgedeckt. Meine Nervosität verflog dann auch ziemlich schnell und ich fand’s nur noch aufregend! Es waren ungefähr 12 Leute im OP….war ein ziemliches durcheinander war. Anästhesisten, Chirurgen, einer der sich ausschließlich um die Herz-Lungen-Maschine gekümmert hat und ein Haufen OP-Schwestern.
In einer halben Stunde wurde das Herz freigelegt…ein echtes, schlagendes Herz!! Das Herz wurde dann an die Herz-Lungen-Maschine angeschlossen und durch Zugabe von Medikamenten wurde das Herz angehalten! Der Bildschirm zeigte 0…nichts! Das ist die einzige Situation, in der ein Mensch ohne schlagendes Herz überleben kann…für ungefähr 3 Stunden! Dann wurde 1 Stunde lang die Aorta aufgeschnitten und die verkalkte Herzklappe entfernt. Dann 1 ½ Stunden lang wurde die neue Herzklappe eingenäht…mit mehr als 50 Fäden. Dann wurde eine halbe Stunde lang alles so weit hergestellt, dass die Patienten von der Herz-Lungen-Maschine gelöst werden konnte. Dann kam der Moment! Das Herz wurde mit Hilfe von provisorischen Herzschrittmachern zum Schlagen angeregt. Der Moment, wo, wenn was schief gelaufen wäre, dass Herz von selbst nicht mehr schlagen würde! Aber…so weit so gut! Dann wurde ungefähr eine halbe Stunde überprüft, ob die Herzklappe auch richtig eingesetzt wurde und ob der Blutfluß normal ist. Bis auf ein minimales Leck (was aber anscheinend normal für die Art von Herzklappen ist) war alles ok. Dann…hieß das Patienten wieder zusammen nähen! Oh man…wie sie das Brustbein zusammengezogen haben. Dann das Gewebe zugenäht und dann war die Arbeit nach fast 5 Stunden für den Chef-Chirurgen vorbei! Das Zunähen der Haut und alles andere wurde vom Assistenzarzt und von den OP-Schwestern erledigt! 5 Stunden im OP….5 Stunden stehend….5 Stunden in denen ich komplett vergessen habe, dass das ein Mensch mit Familie ist…was wäre passiert, wenn die OP schief gegangen wäre!?
Nach der OP sind wir dann noch zu den Familienangehörigen gegangen und um ihnen von der OP erzählt haben! Es besteht zwar eine kleine Gefahr, dass noch etwas in den nächsten Stunden passieren wird…aber im großen und ganzen kann man sagen, dass die OP erfolgreich war!

Das war echt ein Erlebnis. Der Chirurg sah danach so müde aus. Da wird einem erst klar, wie viel Verantwortung ein Chirurg trägt. Ich fand’s unheimlich interessant, aber ich bin froh, mir nicht das für den Rest meines Lebens ausgesucht zu haben.
Aber jetzt weiß ich, eine OP, ein Krankenhaus…es ist nicht so glamorös und dramatisch wie im Fernseher es immer aussieht :)

Donnerstag, 15. Januar 2009

Eishockey!





Eishockey ist für Kanadier das, was für die Duetschen Fussball ist!
Gestern war ich beim Spiel McGill vs. Concordia im Uni-eigenem Eisstadium! Concordia ist die andere englische-sprachige Uni hier in Montreal und McGills Erzfeind! Da kann man sich das Hockey-Spiel ja nicht entgehen lassen!

Ich muß gestehen, dass ich die Regeln nicht unbedingt kenne. Aber was gibt es denn da auch großes zu verstehen...Puk muß ins Tor! Ich mag Eishockey. Es ist schnell, teilweise recht brutal und sicherlich für die Spieler sehr schmerzhaft!
Ansonsten besteht ein Spiel aus 3 Teilen jeweils 20 Minuten. Da aber die Uhr bei jedem Stopp angehalten wird, dauert ein Teil meistens 30-40 Minuten. Dazwischen gibt es dann 15 Minuten Pause.

Das gestrige Spiel fing für McGill nicht ganz so gut an. 3:1 stand es für Concordia nach dem ersten Teil. Aber im zweiten Teil hat McGill es geschafft einen Gleichstand zu erzielen. Der dritte Teil war teilweise recht gefährlich jedoch gelang es keinem mehr ein Tor so erzielen. Auch die Verlängerung von 5 Minuten brachte kein Ergebnis. Am Ende hat McGill mit 5:3 im Shootout gewonnen! Shootout ist bisschen bis Elfmeterschießen. Ein Spieler, ein Torwart! Der Spieler darf alles, was die normalen Regeln erlauben machen, um ein Tor zu erzielen!

Jetzt muß ich jetzt nur noch schaffen an Tickets für die Montreal Canadiens zu kommen. Aber das ist, wenn man nicht besonders schnell oder bereit ist viel Geld auszugeben, nicht so einfach! :/

Montag, 5. Januar 2009

One Art

The art of losing isn't hard to maser;
so many things seem filled with the intent
to be lost that their loss is no disaster.

Lose something everyday.
Accept the fluster of lost door keys, the hours badly spent.
The art of losing isn't hard to master.

Then practice losing farther, losing faster:
Places, and names, and where it was you meant to travel.
None of these will bring disaster.

I lost my mother's watch. And look!
My last, or next-to-last, of three loved houses went.
The art of losing isn't hard to master.


I lost two cities, lovely ones.
And, vaster, some realm I owned, two rivers, a continent.
I miss them but it wasn't a disaster.

--Even losing you (the joking voice, a gesture I love)
I shan't have lied.
It's evident the art of losing isn't hard to master
though it may look like (Write it!) like disaster.

-- Elizabeth Bishop

Sonntag, 4. Januar 2009

Friends....

Sonntag Abend....der letzte Tag der Ferien, bevor morgen die Uni und damit auch ein neues Semester beginnt!
Ich hatte ungefähr einen ganzen Monat Ferien und meine Lust morgen wieder zur Uni zu gehen hält sich relativ in Grenzen!

Die letzten 4 Wochen waren recht aufregend aber auch recht traurig.
Einerseits habe ich in der Zeit so viel hier in Montreal erlebt....Shoppen, Eislaufen, Feuerwerk, eine ganze Rock-Band Nacht mit anschließendem Sonnenaufgang auf dem Mont-Royal, DVD Nacht, die mit 3 Filmen bis 7 Uhr morgens ging, viel Alkohol, viel gutes Essen...oder einfach nur zu Hause auf der Couch liegen und TV gucken!
Andererseits war die Zeit auch ziemlich traurig, weil immer mehr und mehr von den Freunden, die ich hier gefunden habe abgefahren sind! Es ist komisch Menschen, mit denen man so viel Zeit verbracht hat, plötzlich nicht mehr zu sehen oder von ihnen zu hören! Und man weiß nicht, wann man sich wieder sieht und ob es dann genauso ist wie es hier war.

Julie, diejenige mit der ich hier wohl am meisten Zeit verbracht habe. Sie wird mir fehlen, unsere Dienstag-Sushi-Und-Eis-Tage werde ich vermissen, genauso wie unsere Shoppingtouren oder einfach nur den Kaffee bei Tim Horton's oder Starbuck's. Wem soll ich alles erzählen?

Carina, die hervorragende Köchin, die einfach tolles Essen zaubert!

Florian, mein Lieblings-Franzose, die uns mit "Cassé" viele lustige Momente bescherrt hat und mit dem man einfach nur Spaß hatte!

Chris, der immer meine Shopping-Exzesse nachvollziehen konnte und der für gutes Essen ebenfalls alles getan hätte! :)

Sharon, die total verrückt nach Rock-Band ist und mit der ich mir immer ein Taxi nach Hause geteilt habe!

Kelly, die mir in einigen Situationen mehr als geholfen habe...auch wenn ich es nie gemerkt habe und es deshalb nie ausnutzen konnte!

Maite, die sich so gut in Montreal auskennt und uns den hervorragenden Bagel-Laden gezeigt hat!

Ich bin froh, dass ich noch ungefähr ein halbes Jahr vor mir habe. Aber ich fange auch an zu überlegen, ob das nächste Semester genauso aufregend wird wie das letzte. Denn so toll die Stadt ist, so aufregend es ist alleine in einem fremden Land zu sein...es sind doch die Menschen, mit denen man zusammen ist, die entscheidend sind!